Wasserreich Spree bekommt jetzt Feinschliff
Das Wasserreich Spree, das auf der Lübbener Schlossinsel geplant ist und internationalen Gästen ein virtuelles Eingangstor zu den Reiseregionen Südbrandenburgs bieten soll, eröffnet Lübben auch Chancen mit landesweiter Bedeutung. Denn Brandenburg plant laut Bürgermeister Lothar Bretterbauer (CDU), Welcome-Center (deutsch: Willkommenszentren) aufzubauen
Lübben (Spreewald) - Die virtuelle Spreewald-Landschaft, die in Lübben als Wasserreich Spree geschaffen werden soll, soll mit modernen Medien erlebbare Hinweise auf die touristischen Sehenswürdigkeiten zwischen Spreewald und Lausitzer Seenland geben und diese Orte weiter bekannt machen. Das Vorhaben, das als Idee eines vierten Spreewald-Besucherzentrums aus der Taufe gehoben worden war und nunmehr eine weit größere Bedeutung erhalten könnte, wird von allen Städten und Gemeinden im Spreewald sowie von den benachbarten Kreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz unterstützt, versichert Dahme-Spreewald-Vize-Landrat Carl-Heinz Klinkmüller (CDU). Eine Finanzspritze von 1,5 Millionen Euro hat Dahme-Spreewald der Kreisstadt Lübben bereits als Unterstützung in Aussicht gestellt, wenn das Wasserreich verwirklicht werden kann. Die Stadt Lübben setze daran alles, versichert der Bürgermeister. Derzeit werde das Konzept, vor allem die Betriebsführung und Organisation betreffend, nochmals überarbeitet. Dies geschehe gemeinsam mit der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst Pückler Land, die das Vorhaben auf der Schlossinsel als letztes von 30 Zukunftsprojekten in ihr Programm aufgenommen hatte. Umzusetzen sei es von Stadt und Dahme-Spreewald-Kreis, denn die IBA geht in diesem Jahr zu Ende, so IBA-Geschäftsführer Prof. Rolf Kuhn. Am Freitag dieser Woche fährt Lübbens Bürgermeister Lothar Bretterbauer gemeinsam mit Stadtverordneten, sachkundigen Bürgern und Unterstützern des Projekts nach Waren ins Müritzeum. In diesem modernen Erlebnis-Informationszentrum sollen Eindrücke und Erfahrungen für das Wasserreich Spree gesammelt werden. Dort wird es auch ein Gespräch mit Jürgen Seidel (CDU), Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern, geben, teilt Stadtsprecherin Hannelore Tarnow mit. |