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02.09.2010, 15:42 Uhr |
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Lübben schnürt Paket für neue Spree-Brücken
Die Liebesinsel ist abgeschnitten von der Außenwelt, weil die Brücke fehlt. Zwischen Schlossinsel und Campingplatz führt ebenfalls kein Weg über die Spree. Doch das Finanzpaket wird geschnürt, um diese Verbindungen wieder herzustellen. Das versichert der Lübbener Bürgermeister Lothar Bretterbauer (CDU).
Der Abriss der maroden Holzbrücke zur Liebesinsel sei alternativlos gewesen. „Die Sicherheit der Menschen auf dem Wasser darf nicht riskiert werden“, stellt das Stadtoberhaupt mit Blick auf den Tourismus klar. Das Bemühen der Stadt, Fördermittel für den Brückenersatz zu beschaffen, sei daran gescheitert, „dass kein passender Topf zu finden war“, so Lothar Bretterbauer. Nun werde Lübben den Bau aus dem kommunalen Haushalt stemmen. Im Etat für das kommende Jahr, der derzeit aufgestellt wird, soll die neue Brücke zur Liebesinsel eine feste Hausnummer erhalten. „Leider wird es uns aber wohl nicht gelingen, einen barrierefreien und damit behindertengerechten Anschluss zu schaffen“, erklärt der Bürgermeister. Es sei zu wenig Platz für entsprechende Neigungen der Aufgänge über das Gewässer, da diese Brücke in mehrere Wegebereiche einmündet. „Die optimale Lösung ist noch nicht gefunden. Wir bereiten konkrete Planungen vor“, sagt Lothar Bretterbauer. Das Machtwort sprechen am Ende die Stadtverordneten. Die zwischen Schlossinsel und Burglehn gesperrte Brücke soll mit dem neuen Wasserwanderstützpunkt in Lübben auf Vordermann gebracht werden. Im vergangenen Jahr hatte die Stadt für das Vorhaben zwar eine Finanzspritze erhalten. Doch die Mittel für die notwendigen Erschließungsanlagen seien später als erwartet eingetroffen, sodass das Baugeld zurückgehalten werden musste. Nach der Ausschreibung waren die Fachleute der Verwaltung dann platt: Im Ergebnis waren die Kosten für die Infrastruktur des Wasserwanderstützpunktes explodiert und gut 300 000 Euro teurer als veranschlagt geworden. Die Ausschreibung wurde deshalb aufgehoben. Das Vorhaben hatte sich als nicht finanzierbar erwiesen. „Inzwischen haben wir ein Sparkonzept erarbeitet“, sagt der Lübbener Bürgermeister. Der Antrag auf einen Fördermittel-Nachschlag sei beim Land gestellt. Von der Entscheidung hänge ab, in welcher Höhe die Stadt Lübben für das nächste Haushaltsjahr eigene Mittel einplanen müsse. „Die Fertigstellung des Wasserwanderstützpunktes bis zur nächsten Saison ist damit leider unrealistisch geworden“, konstatiert Lothar Bretterbauer. Er zeigt sich aber sicher, dass der Baustart in greifbare Nähe rückt. |
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